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CTO Services Forschung & Entwicklung / Innovation Management


Uns hat der Vorstand eines sehr großen Chemiekonzerns gefragt, warum die Wettbewerber schneller mit vergleichbaren Produkten am Markt auftreten und sich wertvolle Marktanteile sichern. Dieser CTO verantwortete F&E Projekte im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich und wurde von seinen engagierten Projektleitern in vielen Statusbesprechungen immer wieder um mehr Zeit und Budget gebeten, bis eine potentielle Anwendung am Horizont sichtbar wurde.

Kein Physiker, kein Chemiker und kein Biologe, sondern ein Interim Manager, der BWL studiert hat und fachlich nicht viel zu den Inhalten der Projekte sagen konnte, wurde mit der Analyse des Innovationsprozesses und mit der Neustrukturierung des Projekt-Portfolio beauftragt, an dem mehrere hundert Wissenschaftler weltweit arbeiteten. Wir wissen bei excim sicher nicht alles besser als Ihre besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Aber wir haben die Methoden in der Toolbox, um ihnen die richtigen Fragen im Zusammenhang mit anderen wichtigen Faktoren zu stellen. Wir maßen uns auch nicht an, völlig allein Projekte abzulehnen. Aber wir kommen mit Ihren Mitarbeitern in agilen Arbeitsgesprächen dahin, dass Ihre Mitarbeiter selbst solche Bewertungen vornehmen und wir dies als gemeinsames Ergebnis vorstellen können. Anstatt gegen die Erfolgsaussichten zu argumentieren, erschaffen wir ein neues Gesamtbild (Portfolio), in dem sich alle wiederfinden, kein Projektleiter sein Projekt verliert, sondern (möglichst) alle an einem Strang ziehen.

Warum sollte ein Chemiker in der entwicklungsnahen Forschung schon (so früh) über ein Projektmanagement aufgefordert werden, die Beschaffungskosten der Rezepturbestandteile in den Produktionsländern zu überprüfen? Wann ist der richtige Augenblick, um überhaupt das erste Mal mit Marketing oder Vertrieb zu sprechen, ob für ein noch ungenau spezifiziertes Produkt überhaupt eine Nachfrage besteht und wie könnte diese irgendwann einmal durch Werbung geschaffen werden? Gibt es das Produkt bereits in einer etwas anderen Zusammensetzung oder zeichnet sich ein gegenläufiger Trend ab, der dieses Produkt in drei Jahren überflüssig machen wird? Warum arbeiten wir so lang an Projekten um "Wagenräder neu zu erfinden", wenn wir mit einem externen Start-Up-Unternehmen eine für beide Seiten lukrative Kooperation beginnen könnten und so Jahre schneller werden?

In einem Elektronikkonzern wurden weltweit mehrere hundert Wissenschaftler beschäftigt, die teilweise in Europa, den USA und in Japan an gleichen oder zumindest ähnlichen Themen arbeiteten. Eine Bündelung des Know hows, besserer Info-Austausch und die Ausrichtung von F&E auf gewisse Marktsegmente brachte dort, wo es möglich war, nicht nur erhebliche Einsparungen. Vielmehr konnten wertvolle Experten-Ressourcen auf Zukunftstechnologien gelenkt werden. 



Konkrete Erfolge unserer Kunden


  • In einem großen Hersteller von Consumer Produkten in der Beleuchtungselektronik konnten die weltweiten F&E Aktivitäten gestrafft, zahlreiche Doppel- und Flop-Entwicklungen eingestellt und Wissenschaftler-Kapazitäten im zweistelligen Bereich freigestellt und in neue Aufgaben reinvestiert werden.
  • Durch „horizontale Projektteams“ jenseits der klassischen Unternehmenshierarchien wurden Ressourceneinsätze, Priorisierungen und Entscheidungen wesentlich optimiert.
  • Der CTO eines marktführenden Chemiekonzerns konnte seinen Forschungsbereich besser auf die Marktanforderungen ausrichten, die Anzahl der Forschungsprojekte verschlanken und auf Themen mit Marktpotential fokussieren. Bessere und kürzere Prozesse brachten auch hier erhebliche Ressourcen-Einsparungen, die ebenfalls zum Teil effizienter eingesetzt wurden. Durch klare Strukturen und standardisierte Projekt-Vorgehensmodelle wurden junge Wissenschaftler wesentlich von administrativem Aufwand im Projektmanagement entlastet. Das wurde durch Pilotprojekte nachgewiesen und von den Anwendern bestätigt. Auch hier ist das "OPST" (vgl. Projektmanagement > OPST) im Einsatz.






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Process Reengineering" auch als
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